- 2018

 

 

 

 

 

- 2017

 

BZ Konzertbericht vom 28. 03. 2017

 

Ein Reichtum an Klangfarben

 

Der Kammerchor Emmendingen widmet sich in der Stadtkirche Werken zwischen lutherischer Tradition und italienischen Vorbildern.

 

 

 

 

 

Stimmsicher: Der Kammerchor in der Stadtkirche. Foto: Dagmar Barber

 

EMMENDINGEN. Es war erleuchtet in der evangelischen Stadtkirche. Die gotischen Bögen des Altarraumes zeichneten sich ab. Im Hauptschiff herrschte Stille – obwohl die Kirche gut besetzt war. Es war die Musik, die still machte. Ein Instrumentalist und etwa 24 Sänger gestalteten das Programm des Kammerchors Emmendingen unter dem Motto "Zwischen lutherischer Tradition und italienischen Vorbildern". Es war ein denkwürdiges Konzert an jenem Abend im März.Wer bei diesem Konzert anwesend war, glaubte seinen Ohren kaum zu trauen: Ein Chor, der so fein in Dynamik und Artikulation zu differenzieren vermag, ist etwas Besonderes, die Magie der Stimmen Bei den Luthervertonungen begleitete Yasuko Hirano-Mesquita auf dem Orgel-Positiv. Schon der Beginn mit der sechsstimmigen Motette "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" Von Heinrich Schütz (1585 – 1672) ließ aufhorchen. Ebenmaß, äußerste Ruhe, und Intensität in den ersten Phrasen, die von den Männer- und Frauenstimmen intoniert wurden.
Dass dieser Chor gleichzeitig voller Kraft und dennoch klar und mit subtilen Abstufungen bis ins feinste Piano zu singen vermag, macht seine Interpretationen zu einem wahren Erlebnis. Die Stadtkirche bot nicht nur die ideale Umgebung für die erste, geistliche Programmhälfte, sondern auch eine hervorragende Akustik, die diese besonderen Qualitäten des
Emmendinger Kammerchors hervorstrich. Erstaunlich schien der Reichtum an Klangfarben, den der Chor im Laufe seines Programms entfaltete. Unterschiedliche weibliche Stimmlagen variierten mit der dunklen Wärme der Stimmen aus dem Männerchor bis hin zum ätherisch schwebenden Sopran über einem weichen chorischen Klangteppich.
David Mesquita, der Chorleiter, erklärte, dass alle Stücke dieses Programms im Zeitalter der Glaubensspaltung komponiert wurden. Luther selbst prägte die evangelische Kirchenmusik von ihren Anfängen an entscheidend. Gleich das erst Lied "Eine feste Burg" hat große Symbolkraft für den Protestantismus und ist durchaus geprägt von "militärischem" Vokabular: Gott wird als "feste Burg" bezeichnet. Wehr, Waffen, Rüstung sind erwähnt und man kämpft gegen den alten bösen Feind. Es gibt verschiedene Thesen, so können es die osmanischen Invasoren, oder die römisch-katholische Kirche oder die Pest sein.

Nach der einstimmig vorgetragenen Choralmelodie in der Originalfassung von Martin Luther folgte die vierstimmige Vertonung von Michael Praetorius. Er gilt als wichtiger Einfluss für Heinrich Schütz. Das nächste Lied "Aus tiefer Not" ist Luthers Nachdichtung von Bußpsalm 130, eine Melodie mit rhetorischem Quintsprung. Unter dem gleichen Titel vertonte Arnold von Bruck, der überwiegend in Habsburger Diensten stand, dennoch lutherische Texte. "Erhalt uns Herr" ist wohl das polemischste Lied Luthers, denn es folgt im Text "...und steuer' des Papst und Türken Mord". Heute ist diese Zeile entschärft. Es gibt davon auch eine verbotene Parodie: "Erhalt uns Herr bei deiner Wurst, sechs Maß, die löschen einen den Durst".
Im zweiten Teil standen die italienischen Einflüsse auf Heinrich Schütz im Mittelpunkt. 1609 bis 1612 studierte Schütz dank eines Stipendiums des Landgrafen bei Giovanni Gabrieli in Venedig. Quasi als Ergebnis dieser Ausbildung veröffentliche Schütz 1611 eine große Sammlung von italienischen Madrigalen als sein Opus 1. Um 1600 gab es in Norditalien eine musikalische Revolution, diese Zeit gilt auch als Geburtsstunde des Barock. Markiert wurde dieser Wandel durch die Diskussion um den Dissonanzgebrauch in Monteverdis Madrigalen. Dieser setzte bewusst unvorbereitete Dissonanzen ein, um dem Text mehr Ausdruckskraft zu geben, wenn es um Schmerz und Leiden geht. Als exemplarisches Beispiel gilt "Sì ch'io vorrei morire" von Claudio Monteverdi.
Schmunzelnd warnte Mesquita, vor den erotischen Konnotationen, die nichts mit dem wirklichen Sterben zu tun haben: "Ah Mund, ah Küsse, ah Zunge, ich sage abermals: Ja ich möchte sterben". Das geistliche Madrigal klingt widersprüchlich, zeigt aber, wie die neuen Ausdrucksmittel eingesetzt wurden. Nördlich der Alpen setzte sich der Stil rasch durch, der dissonanzreich und expressiv auch die Motette "Die mit Tränen säen" von Johann Hermann Schein prägte.
1625 veröffentlichte Heinrich Schütz die Sammlung von vierzig vierstimmigen Motetten, die "Cantiones sacrae", die nach italienischen Vorbild geprägt sind. Daraus sang der Chor "Verba mea", bei der eine dringende Bitte im Vordergrund ist: "Vernimm meine Worte, Herr und erhör mein Rufen" und stellt mit "Cantate Domino" ein fröhliches Loblied dar.
Zum Abschluss dieses ergreifenden Konzertes erklang nochmals die sechsstimmige Motette "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" aus der Geistlichen Chormusik von 1648, die das Konzert eröffnet hatte. "Man kann sie als Synthese aus der lutherischen Tradition und den italienischen Innovationen sehen... und auch hören" erklärte David Mesquita. Wenn David Mesquita "Fachmann für alte Musik" genannt wird, so machte dieses Konzert hörbar, dass darin mehr als ein Körnchen Wahrheit steckt.

 

Und dies war unser Konzert:

 

Heinrich Schütz:

 

zwischen Lutherischer Tradition und Italienischen Vorbildern

 

Unter diesem Titel bereiteten wir  zwei Konzerte im Frühjahr 2017 vor.

 

Die Aufführungen sind Heinrich Schütz gewidmet, der sich zwischen lutherischer Tradition und italienischen Vorbildern entwickelt hat. Schütz setzte sich intensiv mit der Musik des 16. Jahrhunderts auseinander, z. B. mit einer Liedersammlung, die 1534 in Nürnberg erschien und Lieder von Arnoldus Bruck und Ludwig Senfl enthielt.
Er unternahm immer wieder Reisen, um sich in der Auseinandersetzung mit Kollegen weiter zu bilden. So war er zweimal in Venedig, wo er beim ersten Mal mit Gabrieli und bei der zweiten Reise mit Monteverdi zusammen traf.
Im Konzert gibt es deshalb neben Schütz auch seine Inspiratoren Praetorius, sein Vorgänger in Dresden, Monteverdi und seinem Freund Schein zu hören.

Im ersten Teil des Programms spielt Luther eine zentrale Rolle, was auch zum Luther-Jahr 2017 passt, und im zweiten Teil stehen die entscheidende Einflüsse aus Italien im Mittelpunkt.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Ein Konzert wurde in Emmendingen am 25. März in der evangelischen Stadt-Kirche aufgeführt.
Für die 2. Aufführung begab sich der Kammerchor in die Heimat von Heinrich Schütz, der am 8. Okt. 1585 in Bad Köstritz geboren ist und am 6. November 1672 in Dresden starb.
Wir reisten am Freitag, den 31. März nach Chemnitz. In der Stadt am Fuße des Erzgebirges ist der frühere Dirigent des Kammerchores Matthias Böhm Kantor.

Am 1. April fand das zweite Konzert dieser Reihe in Chemnitz in der Kirche  St. Joseph statt.
Außerdem gestaltete der Kammerchor den Sonntagsgottesdienst in der Probstei-Kirche am nächsten Tag.

Den weiteren Sonntag verbrachte der Chor an der langjährigen Wirkungsstätte von Heinrich Schütz  in Dresden.
Dort hat Schütz u. a. die große Festmusik anlässlich des Kaiserbesuches in Dresden und zur 100-Jahr-Feier der Reformation komponiert.
Das Wohnhaus von Schütz wurde beim Bombenangriff 1945 zerstört und ist 2008 nach alten Vorlagen als Senioren-Residenz wieder aufgebaut worden.

Auf der Rückfahrt am Montag, den 3. April besuchten wir das Museum im Geburtshaus von Heinrich Schütz in Bad Köstritz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- 2016

 

Sommerkonzert 2016:

 

 

"Von fremden Ländern und Menschen".

Chorkonzert mit Klavier

Das Sommerkonzert des Emmendinger Kammerchores ist fröhlich. Das Motto „von fremden Ländern und Menschen“ ist dem Klavierstück von Schumann entnommen, das zu Beginn von Yasuko Hirano-Mesquita gespielt wird. Bei aller Aktualität des Themas geht es nicht um Probleme oder gar Lösungen im Umgang mit Fremden. Es geht eher darum, die Freude am Fremden zu erleben. Zu zeigen, wie bereichernd zu allen Zeiten fremde Kulturen auf uns gewirkt haben und wie Komponisten in verschiedenen Epochen die Sehnsucht nach dem Fremden vertont haben. Mit Liedern von der Renaissance bis in die Romantik spannt das Programm einen großen Bogen und zeigt in unterschiedlichen Völkern und Sprachen die Faszination an Natur, Gefühl und Fremdartigkeit. Alle Stücke werden in Originalsprache gesungen. Die Konzertbesucher hören also nicht nur deutsche Lieder sondern auch solche in Altfranzösisch, Dänisch und Quechua, einer alten Sprache in Peru, Bolivien und Ecuador.

 

Im Rahmen der Probenarbeit hat sich ein Schwerpunkt in romantischen Liedern und Klavierstücken entwickelt. Brahms Zigeunerlieder kommen fröhlich keck daher. Schumanns Zigeunerleben bedient hauptsächlich das romantische Klischee von Zigeunern, die keinen festen Wohnsitz haben und auf der Straße musizierend ihres Weges ziehen, das sich bis heute gehalten hat.

 

Nicht oft gehört ist von Debussy „Estampes“, ein Klavierstück, das an 3 verschiedenen Schauplätzen spielt "Pagodes" im fernen Osten (Java), "Soirée dans Grenade" in Spanien und "Jardins sous la pluie" in Paris. Debussy schreibt dazu: "Wenn man nicht das Geld hat, Reisen zu machen, muss man es im Geist tun."

Das Konzert findet unter der bewährten Leitung von David Mesquita statt, der den Kammerchor Emmendingen seit 10 Jahren dirigiert. Am Flügel spielt Yasuko Hirano-Mesquita.

Die Termine sind:

Samstag, den 18. Juni 2016 in der Aula des Kenzinger Gymnasiums und

Sonntag, den 19. Juni 2016 im Bürgersaal des alten Rathauses. Beginn jeweils 20:00Uhr.

 

Programm:


Von fremden Ländern und Menschen
Klavier:
Robert Schumann (1810-1856): Von fremden Ländern und Menschen
(aus: Kinderszenen, Op.15)
Chor und Klavier:
R. Schumann: Zigeunerleben (Op.29 Nr.3)
Chor a capella:
Carl Nielsen (1865-1931): Underlige Aftenlufte
Johannes Brahms (1833-1897): O süßer Mai (Op.93a, Nr.3)
J. Brahms: Waldesnacht (Op.62, Nr.3)
Felix Mendelssohn (1809-1847): Abschied vom Walde (Op.59, Nr.3)
Anonym: Hanacpachap (Lima, 1631)
Claude le Jeune (ca. 1530-1600): Qu’est devenu ce bel oeil
Klavier:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Rondo alla turca (aus: Sonate in A-Dur)
Claude Debussy (1816-1918): Pagodes (aus: Estampes)
Chor und Klaver:
J. Brahms: Zigeunerlieder (Op.103)

 

- 2015

 

 Herbstkonzert 2015:

 

 


 

Adventsmusik aus sieben Jahrhunderten

 

Konzert des Kammerchores Emmendingen

 

Das Adventskonzert des Emmendinger Kammerchores hat nichts mit der romantischen Kaufhausbeschallung zu tun. Hier stehen die liturgischen Texte des Advents im Vordergrund, die Vorbereitung und die Erwartung auf die nahende Ankunft des Herrn und die Huldigung Marias, der Mutter Gottes. Damit es nicht bei einer kontemplativen Vorfreude bleibt, sind nicht nur Chor- und Orgelstücke zu hören. Auch die Gemeinde beteiligt sich aktiv an der Vorbereitung der Ankunft des Gottessohnes. Seit über 1000 Jahren ist der Advent in der Liturgie verankert. Der Kammerchor präsentiert die Musik dazu aus 7 Jahrhunderten.

 Er beginnt mit dem „Imperatriz de la ciutat joyosa“ (Kaiserin der freudigen Stadt, Jungfrau aus Barmherzigkeit), einer Besonderheit aus dem 14. Jahrhundert, niedergeschrieben im „Llibre Vermell de Montserra“. Im „roten Buch von Montserrat“ sind ursprünglich volkstümliche Lieder aufgeschrieben, die für die Pilger so umgedichtet wurden, dass sie von feiernden Pilgern zur Andacht verwendet werden konnten.

Aus dem 15. Jhd. stammt das „Veni redemptor gentium" (Nun komm der Heiden Heiland) aus dem Trento Codex.

Im schlichten 4-stimmigen Satz zu „Übers Gebirg Maria geht“  von J.Eccard kann man die Marienverehrung im 16. Jhd. hören.

Mit dem „Nun kommt der Heiden Heiland“ aus dem 17. Jhd. von j. Crüger, wird die traditionelle Adventsliturgie vollständig.

Der Repräsentant des 18. Jhd. ist A.Scarlatti  mit „Ad te Domine“ (Aus der Tiefe rufe ich Herr zu Dir).

Das Herzstück des Konzertes ist eine Motette aus dem 19. Jhd. über das berühmte Kirchenlied „O Heiland reiß die Himmel auf“ von Johannes Brahms.

Mit Z. Kodálys „Veni, veni Emanuel" (O komm, o komm, Immanuel) kommt der Chor im 20. Jhd. an.

Der junge Organist Alexander Paine rundet die Chormusik durch einige Orgelsolostücke ab.

Für das Konzert wird kein Eintritt verlangt. Der Chor bitte um Spenden, um das Konzert und weitere Projekte finanzieren zu können.

 

 

 Sommerkonzert 2015:

 

 

 

Himmlische Klänge – Konzert des Kammerchors Emmendingen

„Ich wollte etwas anderes schreiben“

Das ungewöhnliche Programm umfasst drei sehr unterschiedliche Werke mit Musik zu Leben und Tod, zu Himmel und Erde (aus irdischen und himmlischen Gefilden).

Im Mittelpunkt des Konzerts steht das „Requiem“ von Gabriel Fauréfür Chor, Sopran- und Baritonsolo und Orchester. In seinem Requiem, der Musik für eine Totenmesse, stehen für Fauré die Gedanken des Trosts, der ewigen Ruhe und stillen Zuversicht im Vordergrund. Trauer und die Schrecken des Jüngsten Gerichts treten zurück. Das „Dies Irae“, der Tag des Zorns, fehlt. An seine Stelle tritt die Verheißung des „In Paradisum“: Direkt ins Paradies scheint der engelhafte Gesang mit Harfenbegleitung des letzten Satzes zu führen. In vielen Passagen gleiten Moll-Klänge von Chor und Orchester in stimmungsvolle Dur-Akkorde und lassen tröstend das Himmelreich erahnen. Für Fauré ist das Paradies ein Ort des Lichts und des Friedens. Es ist die einzige Zukunft, die er für jene, denen er in Liebe zugetan war, in Betracht ziehen möchte. Fauré schrieb über sein Requiem: „Es ist von sanftmütigem Charakter, so wie ich selbst“ und fährt fort: „Nach all den Jahren, in denen ich Begräbnisgottesdienste auf der Orgel begleitet habe, kenne ich alles auswendig! Ich wollte etwas anderes schreiben.“ Später erläuterte er, dass er den Tod „nicht als ein schmerzliches Erlebnis, sondern als eine willkommene Befreiung, ein Streben nach dem Jenseits“ ansieht. Das Werk mit dem Wechsel zwischen äußerster Dramatik und himmlischen Melodien war bereits bei der Uraufführung 1888 in Paris ein großer Erfolg und wurde 1924 bei seinem eigenen Begräbnis gespielt. Zu seiner bis heute währenden Beliebtheit trugen sowohl die eingängigen Melodien und die wunderschönen und für die damalige Zeit neuen Harmonien bei, als auch die besondere Instrumentierung mit Solovioline, Bratsche, Cello, Kontrabass, Harfe, Horn und Orgel.

Eröffnet wird das Konzert mit Johannes Brahms „Vier Gesänge für Frauenchor“ mit Begleitung von 2 Hörnern und Harfe op. 17, in außergewöhnlicher Klangkombination: Hochromantisch ist die Instrumentation mit dem Horn als musikalischem Sinnbild des geheimnisvollen Waldes und dem Harfenklang als Symbol des Windes.

Darauf folgt von Franz Schubert „Der Gesang der Geister über den Wassern“ für Männerchor, Viola, Cello und Kontrabass,ein ganz besonderes Werk und selten aufgeführt, denn es ist stellenweise achtstimmig. Schubert vertonte ein Gedicht von Goethe, der bei einer Reise den gewaltigen Staubbachwasserfall erlebte. Übrigens machte Goethe bei dieser Reise auch Station in Emmendingen, um seinen Schwager Johann Georg Schlosser und das Grab seiner Schwester Cornelia zu besuchen. Bei allen Gegensätzen vereint Goethe und Schubert ihre Verbundenheit mit der Natur, die wir besonders ausdrucksvoll im Mittelteil dieses Werkes erleben können, wo mit wellenartigen Bewegungen und dramatischen melodischen Abstürzen die verschiedenen Stationen eines Wasserfalls dargestellt werden. Aber auch der Mensch wird mit einbezogen: „Des Menschen Seele gleicht dem Wasser.“ Für dieses Werk hat sich der Kammerchor mit einigen Projektsängern verstärkt.  

Der Kammerchor Emmendingen will mit diesem romantischen Programm die Freude am Diesseits mit seinen wechselhaften Wegen und den Ausblick auf eine letztendlich tröstliche Zukunft im Paradies vermitteln.

Aufführungen: Samstag, 4. Juli, 20 Uhr, kath. Kirche St. Georg in Bleibach, und Sonntag, 5. Juli, 20 Uhr in Emmendingen in St. Bonifatius. Vorverkauf: Buchhandlung Blum und bei Chormitgliedern.

 

Emmendingen, Mi, 08. Juli 2015

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.

von: Hildegard Karig

Liebesglück und Liebesleid, Todessehnsucht und Naturschwärmerei

Der Kammerchor Emmendingen zelebrierte in St. Bonifatius "himmlische Klänge", drei außergewöhnliche Werke mit großem Instrumentaleinsatz.

EMMENDINGEN. Himmlische Klänge waren es unbestreitbar, die der Kammerchor am Samstag in Bleibach und am Sonntag in Emmendingen in St. Bonifatius präsentierten. Allein schon durch die Instrumente, die zum Einsatz kamen: Harfe, Orgel, Horn und Streicher und die Stimme im Chor- und im Sologesang.

Dem friedvollen Bild des Todes, das Gabriel Faurè in seinem Requiem zeichnet, war die epische Romantik in den "Vier Gesängen für Frauenchor" mit zwei Hörnern und Harfe von Johannes Brahms zur Seite gestellt: Schönheit der Natur und menschliche Geschicke in sinnlicher Ergänzung zum Thema Tod. Dazu passte "Der Gesang der Geister über den Wassern" von Franz Schubert für Männerchor und Viola, Cello und Kontrabass. Drei außergewöhnliche Werke und ein herausforderndes Programm.

Zunächst waren die Frauenstimmen mit Harfe und zwei Hörnern zu hören. Sie hatten die anfänglichen Unsicherheiten, die sich oft durch den Auftritt, den Raum und die gegebene Akustik einstellen, zu meistern. Die hallige Akustik ließ viel vom Verlauf des ausdrucksstarken Gesangs und des ungewöhnlichen Zusammenklangs der Stimmen mit den Instrumenten verschwimmen. Dennoch waren die romantischen Bilder in der Gestaltung des Frauenchores kraftvoll gezeichnet. Liebesglück und Liebesleid, Todessehnsucht, Naturschwärmerei, das Schicksal des jungen Helden Trenar, von Johannes Brahms opulent und tonmalend gesetzt.

Nach dieser reinen Frauenpower von Sängerinnen und Musikerinnen dann die Männerstimmen. Für den sechs- und achtstimmigen Männerchor konnten Projektsänger zur Unterstützung gewonnen werden. Das selten aufgeführte Stück beruht auf dem Naturschauspiel eines Wasserfalls. In Schuberts Musik kommen die Wirbel und Abstürze des Wassers unmissverständlich vor, Choristen und Musikerinnen, vor allem die tiefen Streicher zeichneten ausdrucksstark und mit viel Verve nach.

Dass die Sänger den Instrumentalisten fast davon liefen und einige Male die Intonation nachgebessert werden musste, tat dem besonderen Reiz dieses Stückes keinen wirklichen Abbruch. Eindringlich gesungen blieb der Schluss "Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser!" lange in Erinnerung. Die zuweilen sperrigen Harmonien, das Gegeneinander der Stimmen und Instrumente bedeuteten Herausforderungen an den Chor, die zu meistern waren und diesen Laienchor in die Nähe seiner Grenzen führte. Optimal zielgerichtete Arbeit musste durch den Chorleiter David Mesquita geleistet worden sein, der Kammerchor schien an diesem Projekt weiterentwickelt und sicherer geworden zu sein.

Konzentration, Stimmvolumen und Selbstsicherheit des jetzt gesamten Chors prägten die Wiedergabe des Requiem von Gabriel Fauré. Wunderschöne, in ihrer Eigenart außergewöhnliche Musik, durch die Instrumentation, klein besetztes Orchester mit Harfe, Hörnern und Orgel, vermittelte in romantischen Klangfarben die friedliche Atmosphäre, die Fauré neben alle Trauer und Schrecklichkeit des Todes gesetzt sehen will. Orgel und tiefe Streicher, über denen die Frauenstimmen zu schweben schienen, setzten seine Intention gleich zu Anfang sinnlich um. Dem Chor gelang es, die vielfarbigen Facetten dieses Requiems für die Zuhörer deutlich zu machen. Unterstützt durch den kraftvoll gediegenen Bassbariton Valerio Zanolli und die Sopranistin Charlotte Nachtsheim. Deren in sich ruhende Wiedergabe des "Pie Jesu", eines meditativen Gesanges, gelang eindringlich. Die Instrumentalisten brachten sich unaufgeregt und verlässlich ein, engagiert ein Gesamtergebnis mittragend, das den üppigen Applaus verdiente. Konsequent die Zugabe: "Cantique de Jean Racine" des 19 -jährigen Fauré, in dem er die Ruhe des Requiem schon anklingen lässt. Sympathisch die Zugabe: original für Chor und Orgel komponiert, erklang eine Bearbeitung dieses Liedes von David Mesquita für Chor und die anwesenden Instrumente, "damit sich die Musiker nicht langweilen". Vielleicht aber auch, um noch einmal den besonderen Klang aufzunehmen.

 

Unsere Mitgliederversammlung am 21.02.2015:

 

 

Kammerchor Emmendingen schaut stolz zurück und optimistisch nach vorn

 

Bei der gut besuchten Mitgliederversammlung am 21. Februar konnte der Kammerchor Emmendingen auf zwei erfolgreiche Chorjahre mit schönen Konzerten und guter Probenarbeit zurückblicken: 6 große Konzerte mit Orgel oder Klavierbegleitung fanden statt abgerundet durch mehrere kleine Auftritte.

 

Musikalisch waren der „Tango“ von Piazolla, einem modernen argentinischen Komponisten, und „Fuego“ von Flecha, einem spanischen Komponisten aus der Renaissance, besondere Herausforderungen.

 

In seinem Bericht lobte der Vorstand H.-P Nusser den Chor, der in eifrig besuchten Proben mit Engagement und in guter Stimmung die Konzerte vorbereitete. Außerdem ist es erfreulich, dass der Chor moderat wächst und dass zusätzlich einige Projektsänger für das neue Programm gewonnen wurden. Besondere Anerkennung gab es für den Dirigenten David Mesquita: “Du bist immer gut gelaunt, behandelst uns respektvoll und freundlich, Du motivierst uns zu Höchstleistungen und sprichst uns Mut zu, wenn wir daran zweifeln, ob wir das gesteckte Ziel auch gut schaffen. Wir sind glücklich, dass wir 2006 zusammen gefunden haben und Du immer noch nicht genug hast von uns. Wir wünschen uns sehr, dass wir Deine wunderbaren Chorleiterfähigkeiten noch lange genießen dürfen.“

 

Wer zusammen arbeiten kann, soll auch zusammen feiern. So gab es wie jedes Jahr ein Sommerfest, zu dem ein Chormitglied jeweils in seinen Garten einlädt und im Winter einen gemütlichen Umtrunk im Probenlokal.

 

Auch der gesamte Vorstand fand Anerkennung seiner Arbeit durch die Mitsänger, die den Vorstand einstimmig wiederwählten. Nur wenn der Vorstand gut zusammenarbeitet, ist es möglich, die vielen organisatorischen und planerischen Aufgaben reibungslos zu erledigen, die es einem Chor ermöglichen, erfolgreich und finanziell gesund zu wirken.

 

Otto Zinsser wurde anlässlich seines 80. Geburtstags am 26. Januar die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Er singt seit 1972, kurz nach der Gründung des Chores, im Kammerchor und engagierte sich in hervorragender Weise für den Chor, indem er z. B. Chorreisen vorbereitete.

 

 

Weitere Informationen bei Elisabeth und Horst Winkler 07822-1508

 

 

 

- 2014

 

Herbstkonzert 2014:

 

 

 

BZ am 16.12.2014

 

Ein Mischmasch aus Musik zum Mitsingen

 

Der Kammerchor Emmendingen bot in der Evangelischen Stadtkirche eine vielseitige und facettenreiche "Ensalada".

EMMENDINGEN. Das Wort Ensalada aus dem Katalanischen bezeichnet nicht nur die wohlbekannte Speise. Eine Ensalada ist ein Durcheinander, ein Mischmasch aus verschiedenen Zutaten. In der Musikgeschichte bezeichnet Ensalada eine spanische Musikform der Renaissance; die sich aus verschiedenen Sprachen, Musikstilen und auch Metren zusammensetzt, wie der in Valencia geborene Dirigent des Kammerchors Emmendingen David Mesquita vor rund hundert Zuschauern beim Adventskonzert in der Evangelischen Stadtkirche erklärte.

Ein Lied wie "El Fuego" von Mateo Flecha (1481-1553) ist so eine Ensalada. Der Kammerchor sang das facettenreiche und spannende Stück auf Spanisch. Es ist populäre Musik, die in der Gegenreformation entstanden ist. "Wenn ich diese Musik habe, habe ich die Kirche voll", soll Flecha über dieses Lied gesagt haben. Das Konzertprogramm an diesem Samstagabend war ebenfalls ein Salat aus verschieden Zeiten, wie David Mesquita sagte. Aber es waren alles Lieder zum Advent, zum Mitsingen gedacht.

Nach dem Vorspiel des Organisten Joan Boronat Sanz dirigierte David Mesquita auch die Besucher bei "Wachet auf ruft uns die Stimme", von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Diesem eindrucksvollen Auftakt zum Zuhören und Mitsingen folgte das mehrstimmige "Veni, veni Emmanuel", einem Gebetsruf, des ungarischen Komponisten Zoltan Kodály (1882-1967). Der musikalische Mischmasch wurde ergänzt durch das schwungvollere und variantenreiche "Übers Gebirg Maria geht". Der Kammerchor brachte beim Stück des deutschen Komponisten und Kapellmeisters Johannes Eccard (1553-1611) die Mehrstimmigkeit eindrucksvoll zur Geltung. Wer anspruchsvolle Chormusik mit Orgelbegleitung mag, ist beim Kammerchor bestens aufgehoben.

Eine wunderschöne andächtige Stimmung schufen die vom Chor und dem Publikum gemeinsam gesungenen "Maria durch ein Dornwald ging" und später das feierliche "Macht hoch die Tür". Das eher barocke, aber ruhigere "Ad te Domine levavi animam meam" (zu Deutsch: Zu dir, Herr, erhob ich meine Seele) vom italienischen Komponisten Alessandro Scarlatti (1660-1725) ließ den Zuhörern viel Zeit, um die Augen zu schließen und die Musik zu genießen.

Neben "Rorate coeli desuper" des italienischen Komponisten Salomone Rossi (1550-1630), gab es mit "Conditor alme siderum" des flämischen Komponisten Guillaume Dufay (1397-1474) auch Ungewöhnliches zu hören. Das Stück ist eine Hymne der Renaissance mit Wechselgesang, wobei nacheinander die tiefen, dann die hohen Stimmen erklingen, um miteinander wieder zu verschmelzen.

Der Kammerchor bekam vom Publikum lang anhaltenden Beifall, worauf der Chor mit der dritten Strophe aus "Wachet auf ruft uns die Stimme" eine Zugabe gab, um bei der musikalischen Reise durch die Jahrhunderte schließlich wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Der Hunger war gesättigt.

 

Frühjahrskonzert 2014:

 

 

 

BZ am 27.05.2014

 

Klangvolle Jahreszeiten und vor allem der Frühling

 

Das Konzert des Kammerchors Emmendingen im Zentrum für Psychiatrie beeindruckte mit Romantik und Lebhaftigkeit.

EMMENDINGEN. "O süßer Mai" hieß das Konzert des Kammerchors Emmendingen in der gut gefüllten Festhalle des Zentrums für Psychiatrie. Passend dazu durchflutete die Maisonne die Festhalle.

"O süßer Mai" ist ein Text des Romantikers Achim von Arnim, den Johannes Brahms vertont hat. Es war der Auftakt eines hervorragenden Auftritts des Kammerchors Emmendingen. Die Jahreszeiten mit Schwerpunkt Frühling bildeten das Gerüst für die Lieder und Madrigale aus sechs Jahrhunderten. Das Madrigal ist ein mehrstimmiges Vokalstück aus Renaissance und Frühbarock.

Ludwig Uhland schrieb im 19. Jahrhundert das romantische Hirtenlied, dessen Melodie Felix Mendelssohn komponierte. "Es kam mir spanisch vor, wie der Winter im Norden ist", sagte der in Valencia geborene Dirigent David Mesquita, der zu fast jedem Lied eine kurze Einleitung zu erzählen wusste. Von Mendelssohn ist auch "Abschied vom Walde" aus der Feder von Joseph von Eichendorff.

Wesentlich lebhafter war der Gesang bei den folgenden vier Musikstücken aus der Renaissace. So in "Bonjour mon cœur" von Pierre de Rosnard. Die Musik zu diesem Morgengruß schrieb Orlando di Lasso. Ebenso beeindruckend lebhaft sang der Chor "Ce moys de May" von Clément Janequin und die beiden mehrstimmigen Vertonungen des Engländers Thomas Morley "April is in my mistress‘ face" sowie "It was a lover and his lass" nach William Shakespeare.

Reine Instrumentalmusik gab es von dem virtuosen Pianisten Alfonso Gómez, ebenfalls aus Spanien stammend. Für seine vier Klavierstücke von Robert Schumann bekam er dann auch den verdienten Applaus. Absolute Highlights des Abends waren die beiden Werke von Franz Schubert. Während bei "An die Sonne", geschrieben von Johann Peter Uz auch die Schattenseiten des Lebens besungen wurden, war "Lebenslust" von Johann Carl Unger kurz und knackig. Mit entsprechender Lebenslust trug der Kammerchor Emmendingen dieses Lied vor; es war auch die zweite Zugabe des Abends.

Ungewöhnlich war am Schluss des Konzerts der Tango "Primavera porteña" des Argentiniers Astor Piazzola. Der für Chormusik bearbeitete und nur vokalisierte Tango zeigt den Frühling in September und Oktober auf der südlichen Halbkugel.

 

 

 

- 2013

 

Badische Zeitung , Dienstag, 12.3.2013

 Emotionen münden in großen Respekt

 

Brahms: Deutsches Requiem.

 

EMMENDINGEN. Es war am Sonntagabend in der Steinhalle nicht die erste Aufführung des Brahms-Requiems in Emmendingen, sondern seit 2002 in Folge die fünfte und zum zweiten Mal die von Brahms selbst konzipierte für Chor und vierhändigem Klavier. Dass sich ein Vergleichen aufdrängt, scheint unumgänglich. Ihm nachzugeben verbietet sich jedoch, denn die Voraussetzungen waren bei allen dann jetzt fünf Aufführungen ganz unterschiedliche.

David Mesquita, Leiter des Emmendinger Kammerchors seit 2006 und des Tallis Ensembles Freiburg seit 2005 vereinte die beiden in ihrem Ansatz unterschiedlichen Laienchöre für das gemeinschaftliche Projekt. Ein Werk wie "Ein Deutsches Requiem" von Johannes Brahms war nur gemeinsam befriedigend zu bewältigen. Die Aufführungen am Samstag in Kirchzarten und am Sonntag in Emmendingen bestätigten diesen Ansatz.

Sie boten einerseits den Sängerinnen und Sängern die Befassung mit einem großen Werk der Chorliteratur und andererseits dem Dirigenten eine eigene Interpretation − bezogen auf die gegebenen Möglichkeiten − zu verwirklichen. David Mesquita griff auf die Fassung für Chor und Klavier zu vier Händen zurück, in der das Werk in London erstmals aufgeführt wurde. Mit Yasuko Hirano-Mesquita und Alfonso Gómez konnte er den Klavierpart glänzend besetzen. Sie übernahmen seine Auffassung des Werkes und agierten technisch souverän, verlässlich bezogen auf die Gesamtwirkung und dennoch individuell gestaltend. Die abrupten dynamischen Wechsel und die klanglichen Differenzierungen von ganz lichter zu äußerst bedrohlicher Atmosphäre vollzogen die Pianisten sensibel mit.

Menetekel der Vergänglichkeit und ewige Verheißung


Das Gleiche galt für Sängerinnen und Sänger, die eindrucksvoll das Menetekel der Vergänglichkeit darzustellen wussten und entsprechend apodiktisch das Postulat der ewigen Verheißung und des Trostes. Die Chöre wussten ein erstaunliches Spektrum eines fast nicht mehr wahrnehmbaren Pianissimo bis hin zu einem erdrückenden Aufschrei im Forte zu gestalten. Passagenweise wäre ein weniger an Stimmgewalt mehr gewesen, denn gerade in den leiseren Stellen zeigte sich die gute Ausgewogenheit der Stimmgruppen und die Leichtigkeit im Gesang. Der Rückschluss auf kontinuierliche und gute Chorarbeit war gegeben.

Im Vergleich zu den extrem langsamen Tempi, die von den Interpretationen des ehemaligen Bezirkskantors Thilo Frank in Erinnerung geblieben sind, wählte Mesquita eher schnellere Tempi, strikt durchgehalten und wenig nachgebend, vielleicht den möglichen Unsicherheiten gerade in den Chorfugen geschuldet.

Die Gesangssolisten entpuppten sich beide als Glücksgriff: Die Sopranistin Eva Soler, der die lichte Trostzusage zufiel, berührte mit ihrer glasklaren, über allem schwebenden Stimme. Die Wärme im tragfähigen Ton des Baritons Manfred Plomer war sensibel bezogen auf den Text eingesetzt.

"Ich bewundere, wie die Innigkeit des ersten Satzes zu Tränen rührt, im zweiten einen das Grauen des Todes schüttelt, wie man sich im dritten Satz hilflos wie ein Wurm fühlt, wie dann die folgenden Sätze seligen Frieden und süßen Trost bringen und durch die grandiose Schilderung der letzten Dinge hindurch das Werk in milder Versöhnung sich verklärt" (aus einem Brief des Musikforschers Philipp Spitta): Es mögen sich zwar einige Ansätze zur Kritik gezeigt haben, aber die Momente, die Spitta zur Bewunderung dieses einzigartigen Werkes veranlassten, waren auch in dieser aktuellen Wiedergabe des Brahms-Requiems gegeben. Sie verdienten am Ende den großen Respekt und den ausgiebigen Beifall des Publikums.

 

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.

 

von: Hildegard Karig

 

 

 

 

Emmendinger Tor , Mittwoch, 13.3.2013

 

 pressebericht emmendinger tor

Plakate 2013

   Herbstkonzert 2013

Herbstkonzert 2013     

Frühjahrskonzert 2013

Frühjahrskonzert 2013

   

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