Wichtige Proben-Information:

 
Wir treffen uns Donnerstags 20:00 - 22:00 Uhr in unserem Probenlokal in der Grundschule in Mundingen, .
Neue Sängerinnen und Sänger sind gerne willkommen - einfach vorbeischauen, oder anrufen (07641-6375 oder 07822-1508).

Neues Programm: Der Kammerchor hat mit den Proben zur "Messe h-moll" von Johann Sebastian Bach begonnen.
Die Proben werden alle ONLINE mit ZOOM durchgeführt, der entsprechende Link kann über die Kontaktdaten von Horst Winkler erfragt werden.
Projektsänger/Innen sind herzlich willkommen. Bitte anmelden, Kontaktdaten:

1. Vorsitzender Hans-Peter Nusser: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel: 07641 6375
2. Vorsitzender Horst Winkler:        Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!      oder Tel: 07822 1508

 Coronabedingt findet unsere Extraprobe am 14.11.2020 nicht statt


Aufgrund der Corona-Situation finden alle unsere Proben bis auf Weiteres online statt!

 

Liebe Projektsänger/Innen und Interessenten für unser Projekt h-moll-Messe von J. S. Bach

Sie wollen bei unserem Projekt h-moll-Messe von J.S.Bach mitsingen: Das freut uns sehr, denn wir brauchen durchaus noch Verstärkung für unseren Chor.

Wir wollen Ihnen vorab einige Informationen zum Projekt geben:
Zum 50-jährigen Bestehen des Kammerchors Emmendingen will sich der Chor mit der Aufführung der h-moll-Messe von J.S.Bach ein besonderes Geburtstagsgeschenk machen - unter Verzicht auf ein offizielles Jubiläumsfest. Der Kammerchor hat das Werk bereits 1990 einmal aufgeführt, ein für die Mitwirkenden damals sehr bewegendes Ereignis. Dieses besonders kunstvolle Werk stellt hohe Anforderungen, gerade auch an einen Laienchor. Die Aufführung ist für Herbst 2021 geplant, damit genügend Zeit zum Einstudieren bleibt. Wir hoffen sehr, dass wir an dem Terminfenster trotz der augenblicklichen coronabedingten Einschränkungen festhalten können.

Unser Dirigent strebt eine "durchsichtige" Interpretation an, nicht mit einer Vielzahl an Mitwirkenden, sondern mit einem überschaubaren Chor und einem dazu passenden jungen Orchester aus Studenten. Er hat sich für die Bärenreiter-Ausgabe entschieden, doch können auch die Noten vom Verlag Peters benutzt werden, die nur wenig Abweichungen aufweist. Nach Ende des Probenverbots wird der Vorstand konkret planen und einen Termin für die Aufführung sowie die Termine für Extraproben (samstags) festlegen. Wer das Werk schon mehrfach gesungen hat, wird nicht alle Proben, z. B. fürs Einstudieren, brauchen. Wir werden dann auch die Termine benennen, an denen alle anwesend sein müssen.

Der Kammerchor ist ein relativ kleiner Chor, der sich hauptsächlich aus den Beiträgen seiner Mitglieder finanziert (19 € im Monat). Außerdem gibt es normalerweise noch die Möglichkeit, für einen Betrag in Höhe von 60 € zunächst mal ein Projekt, das etwas 1/2 bis 3/4 Jahr dauert, mitzusingen, bevor man reguläres Mitglied wird. Für die h-moll-Messe wollen wir für Gastsänger keinen festen Projektbeitrag angeben: Einige wollen alle Proben besuchen, andere hingegen, die das Werk schon gut kennen, erst später hinzustoßen. Die Aufführung ist mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden. Wir möchten jede(n) Gastsänger(in) bitten, sich mit einem angemessenen Betrag an den zu erwartenden erheblichen Kosten zu beteiligen.

Ihr Hans-Peter Nusser 1. Vorsitzender des Kammerchor-Emmendingen

 

 

Wenn die Möglichkeit besteht, werden wir die ausgefallenen Konzerte in Herbolzheim und Emmendingen nachholen!

Liebe Freunde des Kammerchors,

Gewaltig viele Noten – Mozart und Co

„Zu schön für unsere Ohren und gewaltig viele Noten“ soll Kaiser Joseph II. einmal zu Mozart gesagt haben. „Grad so viel Noten, Eure Majestät, wie nötig sind“.

Um 1700 entwickelten sich in Neapel und Bologna die ersten Konservatorien, aus denen viele gut ausgebildete und erfolgreiche Komponisten hervorgingen, die den neuen italienischen Stil an allen Fürstenhöfen Europas bekannt machten und verbreiteten – die erste europaweit geschätzte und praktizierte musikalische Stilrichtung. Ein Paradebeispiel dafür ist die Musik von G. B. Pergolesi. Er starb zwar 1736 mit nur 26 Jahren, doch lassen sich seine Beliebtheit und sein Einfluss daran ermessen, dass viele Komponisten ihre Werke nicht unter ihrem eigenen Namen, sondern unter Pergolesis Namen veröffentlichten - schon damals gab es fake-news als Marketing-Strategie. Mozart, der in Wien Musiker kennenlernte, die im neuen Stil musizierten, war begeistert. 1771 und 1772 reiste er im Alter von 15 Jahren zusammen mit seinem Vater nach Italien mit der Absicht, von den Werken Pergolesis und anderer italienischer Komponisten das „Neue“ zu lernen. Italien war gleichsam die stilistische Quelle für Mozart, Nebra und viele andere Komponisten aus allen europäischen Ländern. Mozart integrierte die neuen Kompositionsprinzipien und wandte sie mit dem ihm eigenen Oppositionsgeist und Mut auch auf die Kirchenmusik an, was vielen hohen geistlichen und weltlichen Herren als zu opernhaft, ja sündhaft erschien.

Das Programm des Kammerchors umfasst im 1. Teil Instrumental- und Chorwerke von Pergolesi und anderen damals modernen Komponisten, darunter zwei Werke von Nebra, dem bedeutendsten Vertreter der spanischen Musik. Im 2. Teil erklingen dann in ihrem Charakter sehr unterschiedliche Chorwerke Mozarts, mit der Missa brevis in B-Dur als Hauptwerk und dem berühmten Ave Verum als Abschluss.

Zu hören sind: Kammerchor Emmendingen, Eva Soler, Sopran und ein Ensemble auf historischen Instrumenten

Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches und spannendes Programm - sehr schön für Ihre Ohren!

 
Eva Soler Boix, Sopran
Berta Ares López und Lukas Hamberger, Violine
Sara Gómez Yunta, Viola
Pablo Cáceres Aranibar, Kontrabass
Yasuko Hirano-Mesquita, Orgel
David Mesquita, Leitung

Domenico Gallo (1730–ca.1768)
aus: Triosonate Nr. 1 für Streicher und Continuo (veröff. 1780 als Werk von Pergolesi)
1. Satz Moderato

Giovanni Battista Pergolesi (1710–1736) aus: Missa a 5 in D-Dur für Chor, Streicher und Continuo (1732)
Kyrie: Sostenuto – [Allegro] – Largo

Jose de Nebra (1702-1768) aus: Oficio de Difuntos para Fernando VI y Bárbara de Braganza (1758)
Invitatorio “Regem Cui Omnia Vivunt”: Allegro Non Presto (Chor)
Psalm 95 (94) “Venite exsultemus Domino” (gregorianisch)
Lamentación segunda de Jueves Santo für Sopran, Streicher und Continuo (1759)
1. Lamed: Andantino
2. Mem: Allegro vivo
3. Cui comparabo te: Andante
4. Prophete: Andante
5. Samech: Allegro vivo
6. Plauserunt: Allegro comodo
7. Jerusalem: Andante

-.-.-.- P A U S E -.-.-.-

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
- Misericordias Domini K.222 für Chor, Streicher und Continuo (1775)
- Missa brevis in B-Dur KV 275 für Sopran, Chor, Streicher und Continuo (1777)
  1. Kyrie: Allegro
  2. Gloria: Allegro
  3. Credo: Allegro – Adagio – Allegro
  4. Sanctus: Andante
  5. Benedictus: Andante
  6. Agnus Dei: Andante – Allegro
- Sancta Maria KV 273 für Chor, Streicher und Continuo (1777)
- Ave Verum Corpus KV 618 für Chor, Streicher und Continuo (1791)

 

 

 

 

Unser letztes Konzert 6. und 7. Juli 2019

 

Liebe Freunde des Kammerchors,

wir hatten ein schönes „romantisches“ Konzert „Lockende Klänge“ mit Werken von Mendelssohn-Bartholdy, Brahms und Schubert. Es war ein abwechslungsreiches Programm mit großen Gefühlskontrasten:

- Lieder von Mendelssohn-Bartholdy a capella

- Lieder von Brahms und Schubert mit Klavierbegleitung

- Klavierstücke von Brahms und Schubert

Die Lieder der drei Komponisten besingen typisch romantische Themen im Spannungsfeld von Glück und Bedrückung, es geht um Heimat, Natur, Sehnsüchte, Schicksal und dem Unterwegs-Sein zum erträumten, fernen Ziel.
Die Komponisten der Romantik sahen die Musik als Medium zwischen dem Menschen und dem Transzendentalen. Der gefühlvolle Ausdruck der Werke rückt in den Mittelpunkt, erreicht durch eine Erweiterung der klassischen Formen und der traditionellen Harmonik.
Werke mit weniger starren Regeln entstanden, die Komponisten wollten Stimmungen und Gefühlslagen, ob lyrisch oder dramatisch, bis zum Äußersten auskosten (nachzeichnen).

Als Appetitanreger einige Liedtitel: Im Grünen, Abschied vom Wald (O Täler weit, o Höhen), Die Nachtigall, O schöne Nacht, Spätherbst, An die Sonne, Gott im Ungewitter.

Samstag, 6.7.2019, 20 Uhr, Emmendingen, Aula der Karl-Friedrich-Schule, und Sonntag, 7.7.2019, 20 Uhr, Ettenheim, Bürgersaal im Rathaus.

Neue Sänger und Sängerinnen sind willkommen. Unsere Proben sind donnerstags von 20 – 22 Uhr in der Grundschule Mundingen. Infos bei Hans-Peter Nusser, Tel. 07641 6375.

Wir freuen uns auf Ihren Konzertbesuch!

 

Bericht der Badischen Zeitung:

Lockende Klänge und Wiegenlieder

Von Georg Voß Di, 09. Juli 2019 Emmendingen

Gelungenes Konzert mit Chorwerken von Brahms, Schubert und Mendelssohn in der Aula der Karl-Friedrich-Schule.

Der Kammerchor Emmendingen mit "lockende Klängen" Foto: Georg Voß

EMMENDINGEN. Mit "lockenden Klängen", so der Titel, präsentierte sich der gut aufgelegte Kammerchor Emmendingen unter der Leitung des in Valencia geborenen David Mesquita und in Begleitung der Pianistin Yasuko Hirano-Mesquita in der Aula der Karl-Friedrich-Schule am Samstagabend vor rund 70 Zuhörern.

Auf dem Programm standen romantische Werke von Johannes Brahms, Franz Schubert und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Die Fenster der Aula standen an diesem heißen Sommerabend offen und sorgten für die sonnige Atmosphäre. "An die Sonne", hieß auch das erste Lied, eine Ode an das Zentralgestirn, das Leben ermöglicht: "O Sonne. Königin der Welt. Die unser dunkles Leben erhellt in lichter Majestät."

Dementsprechend erheben sich auch die Stimmen des Kammerchores. Aber alles im Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit, gesungen mit Pathos: "Ich fühle, dass ich sterblich bin! Mein Leben welkt wie Gras dahin". Den Text hierzu schrieb der deutsche Dichter Johann Peter Uz (1720-1796) und die Musik stammt von Franz Schubert (1797-1828), bearbeitet für Chor und Klavier.

Der österreichische Komponist schrieb auch die Musik für das epische "Gott im Ungewitter", von Friedrich Schiller, in der der Dichter eine christliche Antwort auf die Ungewitter "Du Schrecklicher, wer kann vor dir und deinem Donner steh’n?" durch "den großen Menschenfreund" findet. Auch dieses Stück schwankt melodisch zwischen Befürchtung und Erleichterung. Mit der fröhlich wiegenden "Lebenslust" aus der Feder von Johann Karl Unger endete der erste musikalische Block. Hier zeigt der Kammerchor schon all seine Qualitäten: Mehrstimmiger Gesang und Wechselgesang und auch den romantischen Ton treffend.

Etwas schwieriger und auch spannender sind die Melodieführungen der "Sechs Lieder im Freien zu singen. Op. 59" von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847). Die geöffneten Fenster sorgen für etwas Open Air-Atmosphäre. Hier gefallen besonders das fröhlich, aber bestimmt vorgetragene "Frühzeitiger Frühling", nach einem Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe, und das schwungvollere "Jagdlied" aus der Feder von Joseph von Eichendorff. Beide Stücke werden mit spannendem Wechselgesang zwischen weiblichen und männlichen Stimmen unterlegt.

Für musikalische Abwechslung sorgt die im japanischen Kyoto geborene Pianistin Yasuko Hirano-Mesquita mit reinen Instrumentalstücken. Zum einen ist es das Klavier solo "Impromptu D. 899, Nr. 3 in Ges-Dur" von Franz Schubert, das für den berechtigten Applaus sorgt. Aber vor allem sind es die herausragend und ausdruckstark gespielten "Vier Klavierstücke Op. 119" von Johannes Brahms (1833-1897), die für Gänsehautmomente sorgen und den Eintritt allein schon Wert sind. Johannes Brahms schrieb auch "An die Heimat, Op. 64, Nr.", "Vier Quartette Op. 92" und das abschließende "Der Abend, Op. 64, Nr. 2" für Chor und Klavier. Textlich werden vor allem die Nacht und die Abendstunden wie etwa im fröhlich-lebendigen "Abendlied" von Friedrich Hebbel besungen. "Freude wie Kummer, fühl ich, zerrann, aber den Schlummer führten sie leise heran". Mit dem Wiegenlied "Der Abend" aus der Feder von Friedrich Schiller enden die lockenden Klänge. Dafür gab es auch langanhaltenden Applaus und noch einmal "Der Abend" als Schlussakkord.

 

 

 


 

Der Kammerchor hat mittlerweile wieder ca. 35 Sängerinnen und Sänger. Der Chor freut sich aber, wenn für jedes neue Projekt singfreudige Menschen dazu kommen, die in entspannter Atmosphäre anspruchsvolle Werke erarbeiten wollen. Der junge Dirigent, David Mesquita, schafft es mit Engagement und Humor dem Chor die Werke nahe zu bringen und auch schwierige Passagen ohne Stress einzustudieren. Gerade die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Lieder unterschiedlicher Epochen bringen Abwechslung in den Probenalltag und entwickeln Chortechnik und Klang.

Probentermin: Donnerstags 20 - 22 Uhr, in der Grundschule in Emmendingen-Mundigen, außer in den Schulferien

Kontakt: Hans-Peter Nusser Tel.: 07641 6375
             Horst Winkler Tel.: 07822 1508

 

 

 

 


 

Sehr geehrter Herr Nusser,

 

der Termin 15.06.2020 kommt aus der "Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO)".

 

Wir hoffen natürlich und die Landesregierung auch, wie ich weiß, dass die Verbote schon früher z.B. nach Ostern gelockert werden können. Dies ist aber jetzt noch nicht abzusehen.

 

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

 

Bleiben Sie gesund!

Mit sängerischem Gruß auch an Ihre Sängerinnen und Sänger!

 



Jan Elert
Präsident Chorverband Breisgau e.V.